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371. Entdeckung eines Heilbrunnens zu Grumbach.

(Lehmann, Histor. Schauplatz, S. 242.)


In Grumbach wohnte ein feiner, ehrlicher Mann, Daniel Nestler, welcher große Beschwerung im Leibe hatte, diesem träumte im Jahre 1646 von einem Gesundquell. Er ging darauf durch Wiesen auf einem gebahnten Wege an die Stelle, welche nahe am Walde und nicht weit von dem sogenannten Thumshirn-Brunnen lag. Als er von dem neuen Quell getrunken hatte, grimmete es ihm erstlich sehr im Leibe, doch wurde er darauf seine Beschwerung los. Weil dann aus Meißen und Böhmen ein großer Zulauf wurde und man das Wasser im warmen Bad gebrauchte, hielt man dabei Betstunden und vermahnte zugleich, das Wasser behutsam zu gebrauchen.

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