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(Schumann und Schiffner, Lexikon v. Sachsen, 17. B., S. 103.) Im Osten von Jöhstadt verbreitet sich über steiles und hohes Gebirge zwischen dem Schwarzwasser und der Preßnitz der Kriegswald, dessen Name nicht ohne Wahrscheinlichkeit auf ein den Hussiten geliefertes, doch für Sachsen unglücklich ausgefallenes Treffen bezogen wird. Man hat ganze Haufen von Totengebeinen gefunden, die mit Moos so verwachsen waren, dass sie gleichsam wie Stücken alter Mauern erschienen, ferner fand man daselbst viele Hufeisen, Pfeilspitzen, Hacken u. s. w. Das „rote Wässerchen“ an der böhmischen Landstraße wurde nach der Volkssage von dem Blute benannt, das in jener Schlacht darin floss. |
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