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(Lindner, Wanderungen durch die interessantesten Gegenden des sächs. Erzgebirges, II. H. Annaberg, 1847, S. 30.) Dicht an der Straße von Eibenstock nach Schönheiderhammer erhebt sich in der Nähe des letztgenannten Ortes ein zerklüfteter, hoher Granitfels, der Rockenstein genannt. Die Sage erzählt, dass einst ein tugendhaftes Mädchen mit ihrem Spinnrocken dem zudringlichen Gelüst eines rohen Jünglings entflohen und Sicherheit auf diesem in Wald gehüllten Granitfelsen gesucht, hier aber von ihrem Verfolger entdeckt und von dem Felsen herabgestürzt worden, indem nur der Rocken zurückgeblieben sei. |
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