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(Mitgeteilt von Dir. Ludwig Lamer in Hainsberg.) Vor 50 bis 60 Jahren standen von dem Rabenauer Schlosse noch mehrere Mauern und Gewölbe und auch ein Altan. Da erzählten alte Leute, frühere Raubritter hätten in dem Schlosse einen Schatz vergraben, welcher von einer großen, schwarzen Henne mit feurigen Augen versetzt oder verbannt sein sollte, diesen Schatz konnte nur derjenige finden, welcher eine gleiche Henne mit zur Stelle brachte. Die versetzte Henne ließ sich von Zeit zu Zeit sehen und scharrte und kratzte grade auf der Stelle des Schlosshofes, wo der verbannte Schatz lag, verschwand aber jedes Mal, wenn sich ihr ein Mensch näherte. Schon in früherer Zeit hat man fleißig Schatzgräberei im Schlosse unternommen und sogar bis Ende der dreißiger Jahre dieses Jahrhunderts allen Ernstes Schätze gesucht, aber stets ohne Erfolg. |
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