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(Gräße, Sagenschatz d. K. Sachsen, Nr. 468.) Als Wahrzeichen der Stadt Chemnitz zeigte man sonst das Bächlein, welches mitten über den Markt floss, und den ausgehauenen weiblichen Kopf am Pfortentor rechts bei dem äußern Eingange. Der Kopf sollte anzeigen, dass vor vielen hundert Jahren hier eine Nonne eingemauert oder hingerichtet ward, die einen unnatürlichen Frevel mit einem Hunde verübt hatte. Nach anderen hätte sie als Strafe fünf Mauertürme vom Nikolaitore bis zur Pforte erbauen müssen, nach einer andern Sage wäre es eine vornehme Chemnitzerin, namens Hofmann gewesen, und die Sache 1415 geschehen. |
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