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533. Entstehung des Namens Gottesgab.

(Wenisch, Sagen aus dem Joachimsthaler Bezirke, S. 71. Krieglstein in der Erzgebirgszeitung, 5. Jahrg. 3. und 4. Heft.)


Auf einem überaus stiefmütterlich ausgestatteten, unwirtbaren und frostigen Moorplateau des an Naturschönheiten aller Art reichen Erzgebirges liegt hart an der sächsischen Grenze Gottesgab, die höchstgelegene Stadt der österreichisch-ungarischen Monarchie. Ursprünglich Wintersgrün genannt, erhielt dieses Städtchen seiner Silbererze wegen, die hier im 16. Jahrhunderte zu Tage gefördert wurden, gar bald von frommen und dankbaren Bergleuten den bedeutungsvollen Namen: Gottes

Gabe.

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